Bettkantengeschichten

Die Kurzfassung der letzten drei Tage, hauptsächlich geprägt von allgemeinem Unwohlsein.

Freitag ging es überwiegend von einem völlig überfüllten Geschäft in den nächsten überlaufenen Laden (die Vorweihnachtszeit ist toll!). Das ist natürlich genau das Richtige für mich… Und weil New York ja auch sonst dafür bekannt ist, eine eher ruhige Stadt zu sein, stand ich mehr als einmal kurz vor dem Wahnsinn.

Zumindest hab ich nun auch den Baum mit Beleuchtung gesehen.

Am Abend folgte dann das Harry Potter Theaterstück. Die Inszenierung war super, die Story (zumindest nach meinem Empfinden) eher nicht so.

Auf dem Rückweg zum Hotel merkte ich allerdings schon, das irgendwas im Anflug ist.

Somit habe ich dann den kompletten Samstag (unterbrochen von einem kurzen Trip zum Supermarkt um die Ecke) mit Fieber und Schüttelfrost im Bett verbracht. Auch eine Art, einen Urlaubstag zu gestalten.

Am Sonntag ging es dann planmäßig weiter nach Philadelphia. Bei absolut bescheidenem Wetter und immer noch leicht angeschlagen habe ich den hoteleigenen Shuttleservice zum Flughafen in Newark genutzt, um bei der dortigen Autovermietung einen Leihwagen zu übernehmen. Der Shuttlebus hat zwar bei einem Parkplatz recht weit außerhalb gehalten, mit dem kostenlosen AirTrain auf dem Flughafengelände bin ich dann aber doch recht gut zum richtigen Ort gekommen.

Bei der Autovermietung waren sie allerdings komplett überfordert und es hat über eine Stunde gedauert, bis ich endlich ein fahrbares Stück Blech unterm Hintern hatte. Sie haben mir zwar noch ein kostenloses Upgrade gegeben (offiziell wegen der langen Wartezeit – ich vermute aber eher, weil sie überhaupt nichts anderes hatten), auf dieses Spektakel hätte ich dennoch gerne verzichtet. Und dann gab es noch nicht mal ein einheimisches Fortbewegungsmittel…

Das Navi war in dem Fahrzeug natürlich ebenfalls nicht freigeschaltet, so dass nun noch zusätzlich ein tolles mobiles Garmin Navi auf dem Armaturenbrett thront.

Unterwegs hab ich dann 1,5 Stunden in einem Supermarkt verbracht, um nochmal die Vorräte an Getränken, Snacks und Mitbringseln aufzustocken.

Weitere 40 Minuten später kam ich in Philadelphia an – um festzustellen, dass mein Navi dumm wie ein Meter Feldweg ist. Nachdem es mich 30 Minuten lang erfolgreich an meinem Hotel vorbeigeführt hat, hatte ich Schnauze voll und habe jemandem nach den Weg gefragt. Danach hat es keine drei Minuten mehr gedauert, bis ich am Ziel war…

Im Parkhaus habe ich dann noch dieses Schmuckstück gefunden. Man fragt sich, das mit dem Besitzer passiert sein könnte.

Heute geht es mir jedenfalls wieder halbwegs gut. Am Abend steht ein Spiel an und vorher müssen auf jeden Fall noch der lokale Weihnachtsmarkt (authentic German – ich lass mich überraschen) und ein echtes Philly Cheesesteak probiert werden.

Ja, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch…

Das Reisen in der Gruppe ist zwar lustig, aber irgendwie auch anstrengend. Ich muss meinen Tag zwar nicht im Detail durchplanen, aber ein bisschen Struktur fände ich zuweilen doch nicht schlecht. Aber da die Damen morgens eh nicht aus dem Quark kommen (vor allem, wenn man erst morgens um 3 wieder im Hotel ist), erledigen sich die meisten Pläne von selbst. Und wenn man dann endlich unterwegs ist wird gefühlt auch schon wieder diskutiert, wann und wo man essen gehen könnte. Gut, so habe ich mittlerweile viele neue Dinge probiert, bin gleichzeitig aber auch froh, wenn ich demnächst mal wieder was simples wie ne Scheibe Brot mit Käse essen kann…

Ein Foto von jemandem, der ein Foto von jemandem, der ein Foto vom Kameramann macht

Chinatown und Little Italy (und merkwürdiger Weihnachtsschmuck)

Heute Abend steht dann das Harry Potter Theaterstück auf dem Programm (dauert ja auch wieder nur 3,5 Stunden)… Schlaf wird eh überbewertet.

Gemischter Salat mit Dressing

New York Public Library

Den zweiten Lego-Laden habe ich dann auch gefunden. Der war aber kleiner und hatte nicht so beeindruckende und auch weniger Ausstellungstücke.

Am Abend Eishockey in New Jersey.

Das erste Aufeinandertreffen mit meiner Reisegruppe hat gestern (nach dem Spiel) auch noch stattgefunden. Eine Person hat es allerdings vorgezogen, nun doch nicht anzureisen. Ihr Blinddarm hat Corona oder so – soll wohl alles sehr widersprüchlich sein. Gut, ist mir dann am Ende auch egal.

Ich könnte bald aber wirklich mal einen ruhigen Tag gebrauchen. Seit ich hier angekommen bin, war ich noch nicht einmal vor 23 Uhr zurück im Hotel oder Bett. Und natürlich ist man am nächsten Morgen spätestens um 6 Uhr wach (gerne auch früher). Heute wird das aber definitiv auch noch nichts…

Gemischter Salat

Noch mehr planloses Rumgelaufe. In Kürze sollte die One-Man-Show ja auf eine Reisegruppe anwachsen. Und da ich nur bedingt Lust habe, die gleichen Aktivitäten mehrfach hintereinander zu machen, muss derzeit etwas improvisiert werden.

Hier noch eine Außenansicht des Theaters von gestern:

Who you gonna call? Ghostbusters!

Das Hauptquartier der Ghostbusters
Die Butze war für die Handlung im ersten Film auch nicht ganz unwichtig

Ein paar unsortierte Schnappschüsse

St. Patrick’s Cathedral
Die Krüppel-Tanne – in Kürze auch mit Beleuchtung
Das UNO-Hauptquartier

Bilder aus dem LEGO-Store (es gibt wohl auch noch einen zweiten, den gehe ich heute mal suchen)

Bilder aus dem Harry Potter Store (hab schon mal mit den Augen einen kleinen Einkaufszettel geschrieben)

Sport darf natürlich auch nicht fehlen (wenn man sich schon selbst nicht bewegt, muss man wenigstens zugucken…)

Trübe Tasse

Das Wetter war gestern leider nicht so berauschend. Wenigstens war es am Morgen noch trocken. Somit verlief der Tag dann auch recht planlos.

Die U-Bahn-Station am World Trade Center

Schwimmendes Museum – Flugzeugträger Intrepid

Mach ich die Schraube an mein Flugzeugträger…
Tom Cruise aka Maverick hätte seine Freude
Tolles Wetter. Gibt es das auch in brauchbar?

Space Shuttle Enterprise

USS Growler – U-Boot aus der Zeit des Kalten Krieges

Berührungsängste sollte man nicht haben.

Am Abend stand dann noch „Kultur“ auf dem Programm. Broadway Musical „The Book of Mormon“. Das hätte ich mir aber definitiv auf einen anderen Tag legen sollen (Müdigkeit, Zeitverschiebung und so)…

Sonne, Mond und… Herne?

Die Anreise war unspektakulär. Nach mehr oder weniger pünktlicher Ankunft am Flughafen musste zum Glück nicht mehr allzuviel Zeit totgeschlagen werden.

Freudig überrascht war ich, dass sich der Aufwand bei den Sicherheitskontrollen seit meiner letzten Reise etwas reduziert hat. Die Schuhe darf man mittlerweile anbehalten und technische Gerätschaften dürfen im Handgepäck verbleiben. Das spart Zeit und vor allem Nerven.

Die Lufthansa meinte es ebenfalls gut und stellte mir einen Flieger mit dem Namen „Herne“ auf den Platz. Da kommen direkt Ruhrputt-Heitmatgefühle auf.

Apropos Platz: Unsere Maschine war nicht voll besetzt und ich hatte das Glück, dass der Platz neben mir ebenfalls freiblieb. So habe ich es tatsächlich auch mal geschafft, mehr als 30 Minuten am Stück zu schlafen. So war der Flug quasi „wie im Flug“ vorbei.

Im Anflug auf das Lichtermeer

Nach der Ankuft in New York folgte die nächste positive Überraschung. Die Warteschlange bei der Customs and Border Protection war noch recht kurz (5 Leute vor mir) und Beamte war auch nicht übermäßig motiviert, mehr als nötig zu tun (könnte daran liegen, dass er in 25 Minuten Feierabend hatte).

Somit konnte ich dann bereits gegen 20:45 Uhr (zum ersten Mal in den USA) ein Taxi besteigen.

Umwege sind wir wohl nicht gefahren, allerdings habe ich Entfernung und Zeitaufwand doch etwas unterschätzt. Das Spektakel müsste gut 70 Minuten gedauert haben. Über den Preis hüllen wir den Mantel des Schweigens, aber es bewegte sich im einkalkulierten Rahmen.

Danach war ich allerdings auch fertig und nicht mehr wirklich in der Lage, noch ein paar Zeilen zu formulieren.

Nun ist der Morgen des Folgetags. Jetzt trinke ich noch ein „leckeres“ Hotel-Käffchen und werde ein paar Pläne für den Tag schmieden.

Drei Engel für Charlie? – Zwischen Weihnachtsbaum, wilden Weibern und Wingardium Leviosa

Lobet den Herren, preiset die Kreditkarte – nach (auch durch unser aller Lieblingsvirus bedingter) langer Pause gibt es hier ab Ende November endlich mal wieder ein paar Neuigkeiten. Obwohl, wird es wirklich so viel Neues zu entdecken geben?

Für mich bestimmt, auch wenn diesmal (hauptsächlich) keine neuen Orte auf dem Programm stehen. New York, Philadelphia (mit Abstecher wohin auch immer), Washington D.C. – Erste Buhrufe aus dem Publikum: Gähn, lass dir mal was Neues einfallen… Ja, kommt auch noch. Vielleicht. Später. Aber nicht jetzt.

Zum ersten Mal seit Äonen werde ich wahrscheinlich einen Teil der Reise nicht allein bestreiten, sondern mich in New York mit anderen Menschen treffen – freiwillig. Geht es mir gut? Sind es Corona-Nachwirkungen? Man weiß es nicht…

Mehr Details folgen… (mal schauen wer dies liest, bevor ich Ihn/Sie/Es dazu zwinge 😉)

Alles hat ein Ende…

nur die Wurst hat zwei.

wurst1

Wobei ich mir bei dieser Wurst nicht sicher bin:

wurst2

Aber eigentlich will ich das auch gar nicht näher ergründen…

Bin wieder im trauten Heim angekommen und fühl mich wie durch den Fleischwolf gedreht (damit der Kreis zur Wurst sich schließen kann).

Ich denke ich werde jetzt gleich erstmal etwas Schlaf nachholen – das hat im Flieger nicht wirklich geklappt und ich musste schon am Rastplatz eine Dreivietelstunde rumdösen.

Hier herrscht nun wieder Funkstille.

Ein Wunder

Dass ich das noch erleben darf…

Entspannte und freundliche Beamte bei der Sicherheitskontrolle. Nur die Alte beim Checkin hatte einen an der Waffel. Mein Koffer hatte ein sagenhaftes Übergewicht von einem halben Pfund. Dass ich eigentlich zwei Gepäckstücke á 23 kg mitnehmen kann, aber nur einen Koffer mitführe und ich die Nulltoleranz deshalb nicht nachvollziehen kann, hat Sie aber auch nach mehreren Erklärungsversuchen nicht verstanden. Da waren andere Leute (auch wie in diesem Falle von einer Partner-Airline) irgendwie aufgeweckter.

Egal, fliegen die Badelatschen jetzt im Handgepäck. Dann kann ich unterwegs wenigstens den Vollasi raushängen lassen, wenn mich die Lust überkommen sollte. Ob ich hier noch irgendwo weiße Tennissocken kaufen kann…?

Redneck

Am letzten richtigen Urlaubstag hat die Sonne mich dann doch erwischt. Hauptsächlich am Nacken – bin ich jetzt wohl ein echter Redneck 😉

Einige Bilder aus dem „Desert Botanical Garden“ (man kann schließlich nie genug Bilder von Kakteen haben)…




Wer will mich umarmen?





Und Schmetterlinge gibt es da. Jede Menge.






Aufzuchtstation

Die Raupe braucht noch Futter bis sie mal ein Schmetterling wird.





Kakteen gibt es dort übrigens auch…



Geile Frisur

Und der Kaktus hat einen Vogel…


Was möchte die Natur uns hier mitteilen?

Finde die Eidechse




Noch etwas Wahlwerbung

Irgendwie finde ich diese Abschleppmethode verwirrend…

Und das letzte Eishockey-Match für diesen Urlaub






Echte Männerfreundschaften


Morgen bzw. nachher (14:40 Uhr glaube ich) geht dann der Flieger Richtung Denver. Von dort geht es dann zurück nach Frankfurt.