Im Land der Kakteen

Am Sonntag war ich auf dem Weg zum südlichsten Punkt der Reise. Einen Teil der Strecke kannte ich schon von der Hinreise nach Vegas und so habe noch einen kurzen Schlenker Richtung Lake Mead gemacht.

Mein Navi war allerding nicht so gut drauf. Die Route hat es noch gefunden, mit dem Berechnen der Ankunftszeit wollte es aber nicht mehr klappen. Uhrumstellung am Sonntagmorgen in Kombination mit anderer Zeitzone war wohl zu viel des Guten.

Was ist grün und stachelig?



Phoenix ist nicht mehr weit entfernt

Nach dem Einchecken im Hotel konnte ich auch direkt weiter zum Basketball. Warum sollte man auch mal kurz verschnaufen…




Sexy…

Feuer in der Hütte

Rumhüpfen darf auch nicht fehlen




Tingeltangel-Bob

Maskottchen

Vom Blitz getroffen


2 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer erzielt. Da war dann Leben in der Hütte.

Sinnlos City

Heute bin ich dann durch die ganzen Hotels bzw. Casinos geschlendert und hab mir den Kram mal von innen angesehen. Viele Bilder habe ich dabei nicht gemacht, die Themen sind zwar unterschiedlich aber vieles ist dann doch auch immer vergleichbar.

Hier nochmal das New York-New York.




Das Excalibur

Das Luxor




Das Mandalay Bay

Der Maharadscha gibt sich die Ehre (und stürzt sich ins Verderben)

Das Paris

Aus einer Installation im Bellagio

Wo das entstanden ist weiß ich nicht mehr. Aber ist es eine vornehme Umschreibung für „Motherfucker“?

Nein, ich war nicht drin und bin auch nicht verheiratet…

Und das Schild

Am Nachmittag habe ich dann noch mal mein Glück beim Roulette versucht. Viel ärmer bin ich nun zwar nicht, aber definitiv auch nicht reicher. Egal, hat man das mal gemacht und damit soll es auch gut sein.

Unterwegs hab ich noch eine Version von Tony Montana (mit israelischen Wurzeln) kennengelernt. Die Weisheit mit dem ganz großen Löffel gefressen – Glücksspiel ist doof, er geht lieber in Strip Clubs. Na ja, jeder wie er möchte.

Am Abend folgte dann noch das Eishockey-Spiel. Die Stimmung war allerdings erstklassig. Dafür, dass das Team erst seit letzter Saison existiert, fand ich das schon beeindruckend.



Vegas-Style Cheerleader

Das Zamboni ist bewaffnet




Es ist wieder Zeit für merkwürdige Maskottchen


Unterm Strich war Vegas mal eine interessante Erfahrung. Aber ich bin auch froh, wenn es morgen wieder weitergeht. Das Chaos hier ist z. B. mit dem in New York irgendwie nicht vergleichbar. Da steckt wenigstens noch irgendwie ein System drin. Hier rennen nur Feierwütige, Touristen und Zocker (oder eine Kombination daraus) rum.

Dam(n) it!

Gestern stand ein Wechsel zum nächsten Hotel in Vegas an; das New York-New York. Um die Zeit bis zum Check-in zu überbrücken ging es zum Hoover Dam. Wahrscheinlich müsste das Ding aufgrund seiner Größe wohl beeindruckend wirken. Die Wirkung hat sich bei mir aber nicht einstellen wollen. Da scheint die Natur mit Grand Canyon und Monument Valley bei mir (zum Glück) wohl mehr Eindruck gemacht zu haben.

Noch ein paar letzte Blicke vom Bellagio


Ein Teil vom Boulder Basin

Der Damm


Das Wasser stand scheinbar auch schon höher…

Toll, ich stehe gleichzeitig in zwei Bundesstaaten…

Zwischendurch durfte ich noch die Konversation zwischen zwei Security-Beamten und etwas Funkverkehr belauschen. Wer könnte wohl die verdächtige Person sein?

Hier liegt der Hund begraben

Als ich dann im Hotel war (und mich ungefähr 48 mal verlaufen und falsche Aufzüge benutzt habe – wer baut so eine undurchsichtige Scheiße eigentlich?) war ich so hinüber, dass ich direkt mal auf dem Bett eingepennt bin und bis zum nächsten Morgen durchgeschlafen habe…

Sin City

Was für ein Kontrastprogramm. Aus der Natur ins Disneyland für Erwachsene.


Erst ewig lange nur flach.

Und kurz vorm Ziel wird es plötzlich richtig hügelig. Das war mir bis heute auch noch nicht bewusst.


Die fahren hier also auch rum…

Ein erster Blick auf Vegas

Das Schild hab ich im Vorbeiflug leider nicht scharf fotografiert bekommen. Wird aber nachgeholt.


Meine Absteige für die heutige Nacht

Die Wasserspiele am Hotel. Hat sich der Aufpreis irgendwie doch gelohnt.


Und noch ein paar Bilder von der näheren Umgebung.




Deckengemälde im Venetian



Hier wird interessanterweise an jeder Straßenecke eisgekühltes Bier verkauft und auch in der Öffentlichkeit getrunken. Da kommen direkt Heimatgefühle auf 😉

Und jetzt wird noch etwas die Reisekasse ruiniert…

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Mulis

Mal wieder pünktlich um 4 Uhr wach gewesen. Zumindest bleibt so genug Zeit für eine Anreise ohne Stress.

Kleines Sonnenbad am frühen Morgen


Das ist „Judd“, mein neues Fortbewegungsmittel

Die Aussicht für die nächsten Stunden. Immer zwei Ohren im Blickfeld

Unsere Nachhut

Irgendwo sieht man am oberen Rand einen kleinen Pin. Das ist der Aussichtsturm vom Vortag…

Das Muli und der Esel

Unsere Führerin

Parkplatz

Nach dem Absteigen taten mir ganz schön die Knie weh. Aber beim Autofahren braucht man Dank Automatik und Tempomat ja eh keine Beine mehr…

Enttäuschung

Da fährt man zum Grand Canyon und muss feststellen, dass sich dieses Schauspiel überhaupt nicht vernünftig in Bildern festhalten lässt…

Alles viel zu groß, tief, gigantisch und überhaupt.

Fast am Ziel



Aussichtsturm (das Loch ist ja noch nicht tief genug…)

Grand Canyon Railway

Nachdem ich für die morgige Tour auf dem „Schlachtross“ eingecheckt hatte, hab ich mich in einen Shuttlebus gesetzt und bin einfach mal ein paar Kilometer am Rand langgelaufen.







Wer will den Abstieg wagen?

Ein falscher Schritt wäre jetzt blöd…

In der Dämmerung wird die lokale Fauna aktiv.

Wie groß muss man die Hinweiseschilder eigentlich noch machen? Man soll das Viehzeug in Ruhe lassen und sich nicht nähern…




Da verschwindet die Sonne. Und sofort war es gefühlte 15 Grad kälter.

Die Gang beim Futtern

Bin mal gespannt, wie mir der Ausflug auf dem Vierbeiner bekommt. Wahrscheinlich lauf ich ab morgen Mittag nur noch breitbeinig…

Sand im Getriebe

Seit ich im August mal angefragt hatte, ob ich an einer „All Day Tour“ (Monument Valley und Mystery Valley) teilnehmen könnte (2 Teilnehmer Minimum), habe ich leider nie wieder was gehört. Man war sich zwar sicher, dass bis zum Termin noch jemand buchen würde, wollte mir dann aber noch eine Info zukommen lassen. Heute Morgen war ich noch genau so schlau wie vor zwei Monaten…

Also bin ich um kurz vor 8 Uhr mal über das Gelände gelaufen (wo der Treffpunkt um 9 Uhr sein würde wusste ich) und hatte die Hoffnung, vielleicht irgendwo ein Büro oder Ähnliches zu finden. War aber ein Satz mit X.

Ich hab noch jemanden von der Parkverwaltung getroffen, der mir aber auch nur sagen konnte was ich schon wusste. Man hatte mir aber angeboten mich für heute noch zu vermitteln, falls es nicht klappen sollte. Das ist doch ein Anfang.

Um 10 vor 9 bin ich dann zum Treffpunkt gegangen und es stand zumindest ein passendes Auto da. Ein kurzes Gespräch später wurde mir bestätigt, dass wir wie geplant um 9 losfahren werden und noch zwei andere Teilnehmer dabei wären. Geht doch!

Als diese dann endlich kamen konnte die Reise losgehen. Kurz miteinander bekannt gemacht – und natürlich waren es ein Schweizer mit seiner Frau. Sie stammte zwar aus Kalifornien, lebt aber nun auch schon 30 Jahre in der Schweiz. Die verfolgen mich! 😉


Das Hotel fügt sich (im Gegensatz zu den Bauten des Herrn Trump) unauffällig in die Landschaft ein.



Three Sisters

Das Innere eines Navajo-Hogan

Big Hogan

Moccasin Arch

Unser Tour-Guide nannte es U-Boot. Oder untergehende Titanic…

Antike Wandmalerei

Sieht aus wie mein Garten…

Wildpferde. Dass die so verhungert aussehen, soll wohl normal sein…

Nutzvieh rennt da auch rum

Danach war dann eine Stunde Pause und wir haben für den Ausflug ins Mystery Valley den offenen Wagen (nicht zuletzt weil Regen angekündigt war) gegen einen geschlossenen Geländewagen getauscht.

Pancake Rocks



Trump-Felsen. Wenn die Sonne richtig steht, soll der (wie sein Vorbild) schön orange leuchten…





Zwischendurch dachte ich, gleich fährt er damit auch noch ne senkrechte Wand hoch…


Als die Tour beendet war musste ich noch dezent darauf hinweisen, dass ich bisher auch noch nicht gezahlt hatte. Passt zu dem chaotischen Anfang. Aber ich bin ja ein ehrlicher Mensch 😇

Morgen geht die Reise weiter in Richtung Grand Canyon.

Auf und nieder, immer wieder

Wie wir sehen gibt es auf den Hotelzimmern doch einen Internetzugang. Bricht zwar zwischendurch immer mal zusammen, aber besser als nichts.

Gestern war erstmal wieder viel Fahrerei angesagt. Achterbahn, immer rauf und runter.


Wichtige Hinweise

Orte, von denen ich noch nie gehört habe




Wir nähern uns dem Ziel

Bekommen wohl nicht viel Aufmerksamkeit. Dass ich angehalten habe um ein Bild zu machen, kommt scheinbar nicht zu oft vor.


Endlich angekommen…

Aussicht

Für den heutigen Tag stand dann eine Tour mit Führer auf dem Programm.

Das Salz in der Suppe

Super, sobald man losfährt ist wieder das tollste Wetter…

Etwas Offroad gefällig?

Auf dem Weg von Kartoffelland nach Utah.


Bevor es nach Salt Lake City geht (wo ich nur nächtigen werde), lag noch der Antelope Island State Park auf der Route. Antelope Island ist die größte der Inseln im namensgebenden Great Salt Lake.

Antelope Island

Die Zufahrt erfolgt über diesen Weg



Wer hat denn da Langeweile gehabt?

Salzig ist das Wasser auch. Musste mal den Finger reinstecken und ablecken. Morgen bin ich wahrscheinlich todkrank…


Und auch hier ist eine Bison-Herde beheimatet.

Salt Lake City

Morgen geht es schon früh wieder weiter ins Monument Valley.

Es könnte sein, dass nun drei Tage Funkstille herrscht. Internet soll es dort vor Ort wohl nur in der Hotel-Lobby geben. Lassen wir uns überraschen.

Ins Wasser gefallen

So könnte man den heutigen Tag gut zusammenfassen. Ich hatte der Vorhersage zwar entnommen, dass es heute vereinzelt mal regnen sollte, aber das war nur Theorie. Ab ca. 11 Uhr kam der Regen – und wollte auch nicht mehr gehen…

Gesehen hab ich zwar trotzdem viel, aber viele tolle Bilder gab es so leider nicht 😕

Gibbon Falls

Beryl Spring

Das Norris Geyser Basin


Hurricane Vent

Irgendwie fehlen nur noch ein paar Dinosaurier


Emerald Spring

Steamboat Geyser

Grand Canyon of the Yellowstone


Jetzt bin ich mal wirklich auf den „richtigen“ gespannt. Diesen fand ich schon sehr beeindruckend.

Danach standen plötzlich Bisons auf der Straße

Mud Volcano

Dragon’s Mouth Spring

Yellowstone Lake

Elche


Morgen geht es weiter nach Salt Lake City.