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Der Winter ist da! Ich bin dann mal weg…

Gestern Mittag ging es zum Canadian Museum of Nature. Auf dem Weg dorthin fing es bereits leicht an zu schneien. Aber solange man noch Shorts tragen kann, ist wohl alles nicht so wild.

Das Museum selbst ist ziemlich cool. Ich hab nur leider viel zu spät gecheckt, das sich die Ausstellungen über 4 Etagen erstrecken, und der Fokus nicht nur auf der temporären Dino Ausstellung liegt. Deshalb gab’s den Rest dann nur im Schnelldurchlauf (im wahrsten Sinne des Wortes).

Mittlerweile hatte es sich eingeschneit und der Weg zum nächsten Hotel (normalerweise ca. 20 Minuten) wurde ein ganz besonderes Erlebnis. Man sollte meinen, der Kanadier kann mit solcher Witterung umgehen – aber zumindest in der Region Ottawa kann ich das nicht bestätigen. Zumindest ist der Winterdienst dort nicht so überfordert wie in Deutschland und hat vermutlich den kompletten Führpark auf die Straßen beordert. Man kenn aus zwar aus Videos, aber wenn so 10 Räumfahrzeuge über mehrere Spuren und in mehreren Reihen unterwegs sind, wirkt das schon beeindruckend. Irgendwann bin ich jedenfalls am Hotel angekommen:

Nach kurzer Pause (und Wechsel auf passendes Schuhwerk) ging es dann zum Eishockey.

Die Stimmung war mal wieder unterirdisch, da bräuchte der alte Mann nach dem 2. Drittel erstmal nen Kaffee.

Man wird wieder gefilmt…

Am Ende gab’s einen Sieg für die Heimmannschaft.

Und ich feiere den ersten kleinen Meilenstein: ich habe nun offiziell ein Heimspiel jedes derzeit aktiven kanadischen NHL Teams gesehen.

Zwischendurch scheint der Schnee mal eine kleine Pause eingelegt zu haben und Winterdienst baut Berge.

Heute Morgen musst ich zunächst das Auto ausbuddeln. Die Straßen waren allerdings geräumt und gut befahrbar. Entsprechend war der Weg nach Montreal (war ich da nicht gerade erst?) nicht weiter erwähnenswert.

In einem Supermarkt auf dem Weg habe ich noch dieses Playmobil Set entdeckt:

Der Flug sollte planmäßig in einer guten Stunde starten. Mir tut jetzt schon wieder alles weh…

Last minute

Wenn man fast das Zeitfenster zur Gepäckabgabe verpasst, weil man für 350 km per Auto dank 5 Unfällen plötzlich 5 Stunden benötigt… Hat dann zwar doch noch geklappt (2 Minuten vor Ende), aber die Hektik brauche ich jetzt nicht nochmal.

Das Wetter ist auch super bescheiden. Wird Zeit, dass es losgeht…

Sonne, Mond und… Herne?

Die Anreise war unspektakulär. Nach mehr oder weniger pünktlicher Ankunft am Flughafen musste zum Glück nicht mehr allzuviel Zeit totgeschlagen werden.

Freudig überrascht war ich, dass sich der Aufwand bei den Sicherheitskontrollen seit meiner letzten Reise etwas reduziert hat. Die Schuhe darf man mittlerweile anbehalten und technische Gerätschaften dürfen im Handgepäck verbleiben. Das spart Zeit und vor allem Nerven.

Die Lufthansa meinte es ebenfalls gut und stellte mir einen Flieger mit dem Namen „Herne“ auf den Platz. Da kommen direkt Ruhrputt-Heitmatgefühle auf.

Apropos Platz: Unsere Maschine war nicht voll besetzt und ich hatte das Glück, dass der Platz neben mir ebenfalls freiblieb. So habe ich es tatsächlich auch mal geschafft, mehr als 30 Minuten am Stück zu schlafen. So war der Flug quasi „wie im Flug“ vorbei.

Im Anflug auf das Lichtermeer

Nach der Ankuft in New York folgte die nächste positive Überraschung. Die Warteschlange bei der Customs and Border Protection war noch recht kurz (5 Leute vor mir) und Beamte war auch nicht übermäßig motiviert, mehr als nötig zu tun (könnte daran liegen, dass er in 25 Minuten Feierabend hatte).

Somit konnte ich dann bereits gegen 20:45 Uhr (zum ersten Mal in den USA) ein Taxi besteigen.

Umwege sind wir wohl nicht gefahren, allerdings habe ich Entfernung und Zeitaufwand doch etwas unterschätzt. Das Spektakel müsste gut 70 Minuten gedauert haben. Über den Preis hüllen wir den Mantel des Schweigens, aber es bewegte sich im einkalkulierten Rahmen.

Danach war ich allerdings auch fertig und nicht mehr wirklich in der Lage, noch ein paar Zeilen zu formulieren.

Nun ist der Morgen des Folgetags. Jetzt trinke ich noch ein „leckeres“ Hotel-Käffchen und werde ein paar Pläne für den Tag schmieden.