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Pucks und Steine

Gestern gab es noch das Spiel der Montreal Canadiens. Ich hab mittlerweile schon einige Spiele gesehen, aber hier scheinen die Leute das Spiel bzw. ihr Team echt zu lieben und zu leben. Die Stimmung war jedenfalls erstklassig, auch wenn das Heimteam schnell 3 zu 0 im Rückstand war. Am Ende hat man sich zwar noch zurückgearbeitet und erst nach Penaltyschießen verloren, trotzdem aber ne tolle Erfahrung.

Der Tag heute war stark vom Wetter geprägt – Dauerregen und Wind. Außer gefühlt ständig irgendwas zu essen, hat es noch für eine Lego Kunstausstellung gereicht:

Morgen soll das Wetter aber wieder besser sein. Ich werde mal versuchen, mit dem Sonnenaufgang Richtung Mont Royal aufzubrechen und den lokalen Höhenzug zu bezwingen. Mit Treppen kenn ich mich ja langsam (wieder) aus…

Der grüne Daumen und das (nicht vorhandene) Glück

Etwas Grünzeug aus dem botanischen Garten. Ich hoffe, meine bloße Anwesenheit führt nicht dazu, dass nun alles in Kürze abstirbt…

Fischstäbchen

Diese Namen…

Was für ein Trümmer…

Swiss Cheese Plant. Könnte aber auch meine Unterwäsche sein

Die wichtigste Pflanze der Welt

Anschließend mussten die müden Knochen wieder Richtung Innenstadt geschleppt werden. Um 19 Uhr beginnt das Spiel.

So sieht das Ding also von Innen aus. Platz passt.

Halloween steht ja auch schon wieder vor der Tür

Huch, noch ein Deutscher. Und steht sogar auf dem Eis

Spiel nach Verlängerung verloren

Egal, morgen früh geht’s per Flug nach Ottawa, und von dort aus per Leihwagen nach Quebec. Der Flug startet planmäßig um 8 Uhr. Das wird ne kurze Nacht und ein langer Tag…

Feuer und Flamme

Spiel der Calgary Flames gegen die New York Rangers im erwähnten Saddledome.

Der Stand, der auch Kaffee verkauft, steht direkt am Eingang zu meinem Block. Endlich mal ein glücklicher Zufall.

Back to business. Deswegen bin ich ja schließlich hier (okay, nicht nur – aber auch) 😉

Hilfe, die Aliens kommen!

Sieg für die Heimmannschaft

Der ganze Bums nochmal bei Dunkelheit

Jetzt hoffe ich nur, dass das mit dem Schlafen heute besser klappt…

Ein Toter!

Ok, der war schlecht 😅

Miami Beach bzw. Ocean Drive bei Tageslicht. Nicht ansatzweise so spektakulär wie bei Nacht.

Scarface lässt grüßen:

Stop fucking around and start doing business with me, Hector!
South Pointe Park Lighthouse und Weihnachtsbaum
Komm, wir fotografieren uns gegenseitig den Arsch und werden Insta-Celebrities.
East Coast Baywatch
Hier scheint demnächst etwas Größeres stattzufinden
Ein Cybertruck in freier Wildbahn

Das letzte Eishockeyspiel. Werde ich noch den Sieg einer Heimmannschaft sehen?

Ein paar Zärtlichkeiten austauschen
Das Wunder ist geschehen

Nun folgt der „spannende“ Teil. Wie bekomme ich den ganzen Krempel, den ich in den letzten Tagen gekauft habe, in den Koffer?

Wenn das dann hoffentlich bald geschafft ist, geht’s ins Bettchen. Und morgen versuche ich noch, die Speedboat Tour zu machen. Der Flieger startet ja zum Glück erst relativ spät (19:50 Uhr ist geplant).

Hilfe, die fressen mich auf!

Ich habe es leider versäumt, für die Airboat Tour wie empfohlen Insektenspray zu kaufen. Ziemlich aggressiv die Biester… Aber ich habe scheinbar nur einen Stich/Biss am Arm, geht also.

Ich hatte wohl ein Combo-Paket gebucht, allerdings überhaupt keine Ahnung mehr, was enthalten ist. Entsprechend bin ich dann erstmal zum falschen Check-in gefahren. Zum Glück sind die beiden Orte nur knapp 4 Autominuten von einander entfernt, so dass alles wie geplant stattfinden konnte.

Den Anfang macht die „Mangrove Maze Airboat Tour“. Hier ist alles etwas enger und natürlicher. Ob es am Headset oder dem nuschelnden Kapitän lag kann ich nicht genau sagen, von seinen Erklärungen habe ich aber gefühlt nur ein Drittel verstanden.

Unser Boot steckt noch unter der Plane
Alligator in freier Wildbahn

Am zweiten Ort startete dann die „Grassland Airboat Tour“. Hier gab es zwar kein Headset – der Kapitän hat aber trotzdem zwischendurch gestoppt und erklärt, wenn es was Interessantes zu sehen gab.

Noch ein Alligator
Könnte ein Alligator sein
Das Geschwindigkeitsgefühl lässt sich in Bildern nur schwer festhalten.
Die Fotos sind kurz hintereinander entstanden. Das Ding legt sich definitiv gut in die Kurve.
Schon wieder so ein Vieh. Ich glaube, die leben hier…

Eine „Swamp Buggy Tour“ gab es auch noch. Das war mir nach der Action vorher aber schon fast zu entschleunigt.

Ein Refugium für diverse Tiere (hauptsächlich Alligatoren und Krokodile) ist auch noch auf dem Gelände. Hat etwas von Gatorland, nur in nicht hübsch.

Eine Alligator-Show mit Streichelzoo gibt es auch noch. Das Jungtier im Bild unten hab auch mal gehalten. Fühlt sich merkwürdig an.

Mini Eidechse

Es folgt die Weiterfahrt nach Sunrise (in der Nähe von Miami).

Und warum fährt man nach Sunrise? Natürlich weil man dort Eishockey spielt.

Sunrise sucht den Superstar. Kategorie Nationalhymne
Es gibt sie doch noch. Scheint aber eine aussterbende Art zu sein.
Paar auf’s Maul?
Eine weitere Niederlage für die Heimmannschaft. Ob ich es mal mit Sportwetten versuchen soll?

Für morgen ist nichts konkretes geplant. Ich werde wohl versuchen, etwas von Miami zu erkunden. Ich muss mal schauen, ob ich den Wagen vielleicht schon am Hotel, in dem ich nächtigen werde, abstellen kann.

Von Seekühen und Blitz & Donner (+ Hühnchen)

Das Schwimmen mit den Manatees war cool. Das Wasser war zwar ziemlich trübe (zumindest wo die Tierchen sich aufgehalten haben) – aber da die Berührungsängste sich in Grenzen halten, taucht dann plötzlich auch mal eine Seekuh direkt unter, neben oder vor dir auf.

Unser Kapitän hat ein cooles Shirt
Da soll mal jemand behaupten, ich hätte keine dicke Nudel…

Weitere wichtige Erkenntnis des Tages: Man kann sein Bein auch in den Ärmel eines Neoprenanzugs stecken. Ist aber eng und dauert unverhältnismäßig lange… 😇

Ob es am vorherigen Aufenthalt im Wasser lag oder doch an der stärkeren Bewölkung heute weiß ich nicht, die 89 °F (~31,7 °C) fühlten sich komischerweise aber angenehm an.

Auf dem Weg nach Tampa dann weitere Stücke für meine Sammlung merkwürdiger Ortsnamen.

In den USA ist alles größer – 1 Yard Twix…

Im Hotel war das Essen schon serviert. Oder der vorherige Gast hat was vergessen. Als Deutscher habe ich nun natürlich die Verpflichtung, das Hotel mit 1 Stern zu bewerten – weil 0 ja leider nicht geht… 😂

Zum Abschluss des Abends dann noch Eishockey: Tampa Bay Lightning gegen Philadelphia Flyers.

Es wird grausam – Military Appreciation Night. Muss man aufpassen, dass man nicht auf dem ganzen Patriotismus ausrutscht oder über halbtote Veteranen stolpert…

Opa durfte zeremoniell den Puck ins Spiel bringen
Dumme Maskottchen

Das Spiel war auch nicht so besonders. Hat dann Verlängerung und Shootout benötigt, bis das Heimteam verloren hat.

Für morgen steht bis auf die Weiterfahrt nach Cape Coral nichts auf dem Programm. Laut Google ca. 2:30 Stunden Fahrzeit, also wohl eher 3.

Vielleicht hab ich ja vorher die Chance, etwas von Tampa zu erkunden. Mal freundlich fragen, ob ich das Auto auch nach dem Auschecken noch am Hotel parken darf (und auf die Hühnerteile im Kühlschrank hinweisen).

Von der Wahl habe ich hier übrigens gar nichts mitbekommen. Hatte ich gestern vergessen zu erwähnen.

Neuer Tag, neues Glück

Also dort weitermachen, wo man gestern aufgehört hat.

Canada Place

The Drop

Stanley Park

Mosquito-Schwarm

Olympic Cauldron – Überbleibsel der Winterspiele von 2010

Digital Orca

Steam Clock. Gibt es sowas auch fürs Handgelenk?

Ein paar Bilder vom Vancouver Lookout



Anschliessend in Downtown eine Runde ums Wasser.

Das „Little Beast“ ist zurück…

Vancouver Lookout

Eishalle

Granville Bridge

Science World



Und zum Abschluss des Tages nochmal zum Eishockey.

Ich werd mich nie dran gewöhnen, dass vor jedem Spiel die Hymnen gesungen werden…



Treffer ins leere Tor zum Endstand


In der Pause zwischen 2. und 3. Drittel wurden wie üblich T-Shirts in die Menge gefeuert. Alle außer mir wollten eines haben – und mir knallt es natürlich an die Birne 😳

Nebenbei habe ich dadurch auch noch meinen halben Kaffee verschüttet… Somit bin ich jetzt stolzer Besitzer eines Billig-T-Shirts mit Kaffeeflecken 😉


Morgen geht es weiter Richtung Portland. Ein relativ langer Fahrtag, so dass es wahrscheinlich nicht allzu viel zu berichten gibt.

Der wahre Grund…

Aber eigentlich bin ich ja nur wegen den Eishockey-Spielen hier. Oder doch nicht?

Rogers Arena, Vancouver Canucks vs Boston Bruins


Wenn nach dem Start schon alle auf dem Boden liegen…

Ich war ein … Junge


Komm ich jetzt ins Fernsehen?

Kurz nach dem Siegtreffer in der Verlängerung

Für morgen bzw. nachher ist nichts besonderes geplant. Einfach mal die Stadt erkunden.

Expedition ins Unbekannte

Eishockey kenne ich. Die vor Ort erhältlichen bierähnlichen Substanzen waren aber mal wieder ein Fall für sich.

Erst gab es „Goose Island“ – schmeckt ungefähr so, wie es klingt. Der zweite Becher ging dann schon halbwegs; wahrscheinlich waren da die Geschmacksnerven schon betäubt.
Zum Abschluss dann ein „Golden Light“. Vielleicht war es aber auch eine abgefüllte Golden Shower- ich will mich da nicht festlegen…

Zumindest waren Spiel und Stimmung in Ordnung.






Alles Gute zum 41. Geburtstag




Auf dem Rückweg zum Hotel hab ich noch mal einen Abstecher zur Cathedral of Saint Paul gemacht

Unglücksbringer

Die Erkenntnis ist zwar nicht neu, aber sie wurde mal wieder bestätigt – als Glücksbringer tauge ich nichts…

Die Halle tarnt sich in der Innenstadt




Die Schneehasen tragen hier lange Klamotten. Ist doch noch recht mild heute, wird doch erst im Winter um die -40° C hier…

Wenn Mützen fliegen (hat trick) dann meistens nicht zu Ehren der Gastmannschaft…

Hier ist der Sheriff von Block 218. Dass er nicht jedem noch nen Handfeger in die Hand gedrückt hat war auch alles. Aber wir waren nur zweimal unterschiedlicher Meinung 😉

Ja, so hab ich mir das ungefähr vorgestellt

Ich geh jetzt pennen. Angeblich soll es hier morgen etwas schneien. Ich lass mich mal überraschen 🙂