Die Spinner von der Customs and Border Protection und ich – wir werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr. Das bekannte Prozedere war unverändert. Fragen beantworten, Auto abstellen, noch mehr Fragen beantworten und warten, dass Auto und Gepäck einmal komplett auf links gedreht werden.
Und dann fragt mich so ein Typ noch, ob ich etwas hätte, weil ich nervös wirken würde. Wenn man einmal ehrlich antworten dürfte… Eventuell, weil sich das Drama samt Warterei an der Grenze schon über eine Stunde hinzieht? Weil ich seit ca. 2 Stunden wie ein Elch pissen muss? Ich jetzt dem zweiten Vogel meine Lebensgeschichte erzählen durfte, weil ihr euren Sauladen nicht optimiert bekommt? Und je später es wird meine ganze Tagesplanung für den Arsch war? Aber das hätte das Ganze wohl nicht wirklich beschleunigt.
Als das Spektakel vorbei war bin ich dann an den nächsten Rastplatz gefahren, hab kurz in den Koffer geschaut und mich gefragt, ob ich in vergleichbaren Situationen nicht demnächst einfach alles lose in den Kofferraum schütte… Das Chaos kannste dir nicht ausdenken. Nebenbei haben sie (wahrscheinlich mit dem Koffer) auch noch ne schöne Macke am Heck hinterlassen. Wohl doch nur Fettarme und keine Muskeln… Wenn man zum Toilettenputzen zu doof ist, fängt man halt dort ab. So Haken dran und nicht weiter aufregen.
Warten, warten, warten. Wenn es hinter der Ampel fast leer ist, geht es weiter…
Fertig machen zum schikaniert werden…
Meine „Freunde“ haben zwar versucht mir die Chance zu nehmen, aber der kurze Abstecher (hin und zurück 170 km…) zu Mount St. Helens hat auch noch geklappt.
Die Bilder können es leider nicht so gut einfangen, aber war schon sehr beeindruckend. Insbesondere wenn man sieht, wie der Vulkan und die Gegend vor dem großen Ausbruch 1980 ausgesehen haben.

Morgen geht es weiter Richtung Valhalla (oder so).